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Eine
Veranstaltung anlässlich des “Europäischen Tages der Sprachen”, der am 26.9.
begangen wird.
SchülerInnen
lernen innerhalb einer Stunde 4 verschiedene Sprachen in Form leichter Aufgaben
kennen. Die Parcoursstationen (Räume mit einem speziellen Thema) werden von
Native Speakern und ausgebildeten SprachpädagogInnen betreut. Vorkenntnisse sind
nicht notwendig. Ziel ist es jedenfalls, Hemmschwellen gegenüber Fremdsprachen
ab zu bauen und erste lustbetonte Berührungen mit einer fremden Sprache zu
ermöglichen.
Bei Interesse seitens der Volksschulen bitten wir um zeitgerechte
Anmeldung in der KUGA!
Zum Konzept des
Sprachenparcours:
Die Volksschulkinder
können in einem natürlichen, spielerischen Umfeld eine fremde Sprache kennen
lernen, was einen wesentlichen Unterschied zum gezielten,
erfolgsorientierten Sprachunterricht in der Schule darstellt. Durch
handlungsorientiertes Sprachenvermitteln wird der/die Lernende aktiv in den
Unterricht bzw. die simulierte Situation miteinbezogen: die Kinder sollen
verschiedene Situationen bewältigen.
Der ganze
Parcours in der KUGA ist auf maximal 60 Minuten ausgelegt, wodurch für jede der
4 Stationen 10–15 Minuten zur Verfügung stehen. Jede SchülerInnengruppe (5-7
Kinder) wird von einem/r TutorIn in der Station betreut.
Zielsetzung:
Mit dieser Inititative, die schon bei Kindern im Volksschulbereich das
Bewusstsein um die Existenz anderer Sprachen und Kulturen fördern soll, wird
wieder einmal Pionierarbeit im Burgenland geleistet. Während an den Schulen im
traditionellen Fremdsprachenunterricht nach wie vor Sprachen wie Englisch,
Französisch, Spanisch und Italienisch meistens dominieren, wird vielen anderen
Sprachen nur wenig Raum im Schulangebot eingeräumt.
Ovom
inicijativom nudja KUGA dici osnovnih ¹kol moguænost poveæati znanje o drugi
jeziki i kultura, jer se na ¹kola pri uobièajenom poduèavanju stranih jezikov
jo¹ uvijek forsiraju jeziki kao Engleski, ©panjolski, Francuski i Talijanski.
Drugim jezikom se ostavlja malo mjesta, i zato pri Jeziènom parkuru KUGA pokusi
buditi znati¾elju dice za druge jezike, ali i zrcaliti u njem prirodnu
dvojeziènost i s tim povezanu bikulturnost velikih dijelov Gradi¹æa.
Daher soll
durch den bewussten Einsatz nicht so gängiger, für manche (zu Unrecht) weniger
attraktiv scheinenden Sprachen beim Sprachenparcours nicht nur die Neugier der
Kinder für andere Sprachen geweckt, sondern auch die natürliche Zweisprachigkeit
und die damit verbundene Bikulturalität großer Teile des Burgenlandes
wiedergespiegelt werden.
Der
Sprachenparcours in der KUGA hat weiters den Vorteil, dass die untrennbare
Verbindung von sprachlichen und kulturellen Fertigkeiten sowie der Einsatz
authentischer Lernsituationen gewährleistet ist. Sprache wird ohne Lehrbuch
im spielerischen Umfeld meist von Muttersprachlern vermittelt. Sprache soll mit
allen Sinnen erlebt werden. So wird in den verschiedenen Sprachstationen
gegessen, getrunken, ertastet, getanzt, gesungen, ... Dieser authentische Input
ist die erste Voraussetzung für das Verstehen anderer Sprachen und Kulturen.
Daher es ist ein weiteres Ziel dieses Projektes, Hemmschwellen bei der
praktischen Anwendung von Fremdsprachen abzubauen. Es sollen erste Kontakte zu
unbekannten Fremdsprachen und/oder Volksgruppensprachen vermittelt werden.
Die einzelnen
Sprachspielstationen fördern nicht nur die kognitive Entwicklung des Kindes,
sondern sollen auch eine Motivationssteigerung beim Lernen von Fremdsprachen
bewirken.
Znanje drugih
ili drugoga jezika omoguæuje ne samo zaroniti u druge kulture, nego predstavlja
u glavnom i znaèajno obogaæenje uopæe onda, ako ¾ivimo u dvo- ili veæjeziènoj
regiji, kot u Gradi¹æu. Uopæe ovde je moguæe pru¾iti dici moguænost do¾iviti
druge, tudje jezike doma, takorekuæ pred ve¾nimi vrati.
Die Kenntnis
einer weiteren Sprache oder mehrerer Sprachen ermöglicht nicht nur das
Eintauchen in andere Kulturen sondern stellt im Allgemeinen
(Persönlichkeitsentwicklung, Lernprozess, Berufswelt) eine wesentliche
Bereicherung dar, insbesondere dann, wenn man in einer zwei- oder mehrsprachigen
Region wie dem Burgenland lebt. Gerade hier ist es möglich, den Kindern diese
Erlebbarkeit der anderen, fremden Sprachen vor der Haustüre anbieten zu
können.
Sprachenlernen ist besonders in unserer heutigen Zeit enorm wichtig geworden.
Die Gründe für ein wachsendes Interesse an Fremdsprachen können sehr
unterschiedlich sein: Ein erhöhtes Sprachbewusstsein der Bevölkerung, die
verstärkte Nachfrage nach Arbeitnehmern, die eine slawische Sprache sprechen,
die EU-Osterweiterung, ein allgemeiner Globalisierungsprozess und nicht zuletzt
die Tatsache, dass durch die Nachbarschaft zu der Slowakei, Slowenien, Ungarn
und Kroatien die Funktionalität verschiedener Sprachen gewährleistet ist.
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Ivan Ronèeviæ -
kroatisch/hrvatski:
I ovo ljeto KUGA je dici
osnovnih ¹kol ponudila moguænost da kroz inicijativu - jezièni parkur za
dicu - poveæaju znanje o drugim jeziki i kultura. KUGA je utorak 23.09.2008
u dopodnevnim ura otvorila svoja vrata na ugarskom, grèkom, rumunjskom i
hrvatskom jeziku.
Dica su uèila jezike na spontani, opu¹ten naèin u kreativnoj atmosferi prema
programu koga su smislili native speakeri i izobra¾eni pedagogi.
Iznenadjenjim nije bilo kraja. Upoznali su izmedju ostaloga grèka jila i
tance, najlip¹e rumunjske rièi -
Te
ubesk -
(volim te) i grade, izgovarali su hrvatske rièi sa puno èudjenja kad su usta
bila puna od gumenih bonbonov a ni ugarski jezik se nije u 15 minuta nauèio
ali je privukao veliku pa¾nju i kroz igru postao èuda zanimljiviji.
Stara je izreka rekla: „Koliko jezika zna¹ – toliko vrijedi¹“. Osmjeh na
lici dice dokazao je i da nije uvijek te¹ko ono èa se te¹kim èini, pa su
nauèene rièi ov put probudile svist da je svaki èlovik drugaèiji a jezik ono
èa ljude spaja i je naèini posebnim.
Anlässlich des Europäischen Tages der
Sprachen (26.Sep.) bot die KUGA den VolksschülerInnen des Burgenlandes die
Möglichkeit, durch den alljährlich organisierten Sprachenparcours wieder
einige europäische Sprachen kennenzulernen.
Die Kinder lernten Kroatisch, Ungarisch, Giechisch und Rumänisch auf
spontane, lockere Art in einer kreativen Atmosphäre kennen, das Programm
wurde von Native Speakern und ausgebildeten Pädagogen erstellt. Unter
anderem machten die TeilnehmerInnen Bekanntschaft mit Tänzen und Essen aus
Griechenland, den wichtigsten rumänischen und ungarischen Grußformeln sowie
kroatischen Kreativspielen, die die verschiedenen Niveaus der Kinder in
Bezug auf die kroatische Sprache berücksichtigte.
Ein altes Sprichwort besagt «Wieviele Sprachen du kannst, soviel bist du
wert». Das Lächeln in den Gesichtern der Kinder zeigte auch, dass nicht
immer alles so schwierig ist wie es scheint – und dass die hier gelernten
Wörter das Bewusstsein dafür weckten, dass obwohl jeder Mensch anders ist,
uns die Sprache dennoch verbindet und den Menschen zu etwas Besonderem
macht.
Anna
Tumaras, griechisch/grèki:
Es war mir eine Freude mit anzusehen, mit welcher Begeisterung die
Kinder schon in die KUGA gekommen sind und sich bereits auf die einzelnen
Stationen freuten.
Eine Herausforderung war für diese kurze Zeit (10 Min) ein Programm zusammen
zu stellen, da mir noch etliche wichtige Themen eingefallen wären. Doch ich
beschränkte mich auf einige allgemeine Wörter, auf kulinarische
Spezialitäten Griechenlands und auf den wohl jedem von uns bekannten
Sirtaki.
Bei der Verkostung der Speisen waren einige Kinder anfangs skeptisch und
wollten die Feigen, die Oliven und den Schafkäse nicht probieren. Als ich
sie dann doch überzeugen konnte, die Speisen zu kosten, schmeckte es den
meisten gut. Beim Sirtaki hatten alle Kinder großen Spaß. Sie wollten noch
länger tanzen, doch leider reichte die Zeit nicht aus. Ein großes Erlebnis
war auch, als alle Kinder versuchen durften ihre Namen mit griechischen
Buchstaben zu schreiben. Ein Kind stellte fest, dass die deutsche Schrift
schwierig zu erlernen und schreiben sei, im Vergleich zur griechischen
Schrift aber ein Kinderspiel! Man könne unsere Buchstaben mit den
griechischen gar nicht vergleichen.
Ich glaube, im Großen und Ganzen war das Programm auf die Kinder gut
zugeschneidert. Jeder konnte einen – wenn auch kleinen – Einblick in die
Sprache und Kultur Griechenlands bekommen.
Pri grèkoj ¹taciji jeziènoga parkura je Anna Tumaras pred svim
predstavila grèke kulinarske specijalitete i zavje¾bala prve korake
najpoznatijega grèkoga tanca, sirtakija. Fige, masline i
ovèinji sir su bili za puno dice èisto novi, ali svejedno su svi barem
ku¹ali.
S velikim veseljem su dica i pokusili napisati svoje ime s grèkimi slovami,
èa je bilo za veæ ke iz njih jako te¹ko i su konaèno bili sriæni, da je na¹
alfabet tako jednostavan! U jako kratkom èasu su dica svejedno dostali mali
utisak u jezik i kulturu Grèke!
Christiana Ujkitza -
rumänisch/rumunjski
Djeca, kao i
njihovi uèitelji koji su prisustvovali jeziènom
parcours-u su djelovala vrlo zainteresirano.
Rumunjski je jezik, ¹to se izgovora tièe, prilièno te¾ak, a ima razlika i u
abecedi, odnosno u naèinu pisanja i èitanja. Medjutim, koncentrirana djeca
su s lakoæom uspjela to zapamtiti i reproducirati nauèeno.
Mislim da je postavljeni cilj postignut i da smo uspjeli u tih dva dana
zaintrigirati djecu za uèenje jezika i upoznavanje drugih kultura.
Sowohl
die Kinder als auch ihre LehrerInnen haben beim Sprachenparcours höchst
interessiert mitgetan. Die rumänische Sprache ist betreffend der Aussprache
ziemlich schwierig, darüber hinaus gibt es auch Unterschiede im Alphabet
beziehungsweise in der Schreib- und Leseweise.
Ich glaube, dass das gestellte Ziel erreicht wurde und dass wir in diesen
zwei Tagen die Kinder dafür gewinnen konnten, sich für Sprachen und Kulturen
anderer Länder zu interessieren.
Alex Karazman - ungarisch/ugarski
Es war sehr erfreulich zu bemerken, dass
viele der Kinder bereits mit der ungarischen Sprache in Berührung kamen,
speziell die Kinder aus den kroatischen Volksschulen. Aber auch andere
Kinder konnten bereits Rudimentäres, wie die Zahlen oder „ja“ und „nein“
sagen sowie einfache Begrüßungen.
Beim Sprachenparcours wurde versucht, spielerisch vor zu gehen. Eine
sprechende Puppe brachte den Kindern korrekte Aussprache und Grundvokabel
bei. Die Kinder meisterten auch kurze Monologe und Zwiegespräche. Sie wurden
z.B. dazu ermuntert, ihren Namen und ihr Alter zu nennen.
Generell wurde versucht, das Interesse am Ungarischen zu wecken. Es wurde
auch auf die geografische Nähe zu Ungarn hingewiesen.
Bilo je lipo za do¾iviti, da je puno dice
bilo jur u kontaktu s ugarskim jezikom, pred svim dica hrvatskih osnovnih
¹kol na¹e regije. Ali i druga dica su jur poznala najosnovnije izraze, kot
naprimjer broje i „da“ ili „ne“ ili jednostavne pozdravne rièi.
Trsio sam se oblikovati
¹taciju na igrajuæi naèin, tako je lutka „Benni“ uèila dicu najosnovnije
rièi i pravilni izgovor rièi.
Dici su se
ugodali i kratki monologi i dijalogi. Nagovarao sam je reæi njevo ime i
starost.
U principu sam pokusio buditi interes u
jeziku, pri tom sam pravoda i upozorio na geografsku blizinu k Ugarskoj.
gefördert aus Mitteln des BKA/Abt.V/7 und des
Landes Burgenland
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