03.07.2020 20:00


OTPOVIDANO / ABGESAGT! CROATISADA OPEN AIR 2020 - 3.+4. Juli


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TAG 1 - 3. JULI 2020:

 

Einlass: 19:00

Beginn:20:00


HARRI STOJKA

 

GEWÜRZTRAMINER

 

DIE KARDINALSCHNITTEN

 

HARMONIJA

 

DJ CAVALEIRO

 

 

 

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TAG 2 - 4. JULI 2020:

 

Einlass: 19:00

Beginn:20:00


VOODOO JÜRGENS

 

KROWODNROCK ALLSTARS

 

TECHNO VIKINGS

 

NICI VICENTE & THE ROAD RUNNERS 

 

 

 

Eintritt/ulaznina:
Pro Tag VVK € 19,-/22,-
AK € 21,-/24,-
2-Tagespass VVK € 32,-/38,-
AK € 34,-/40,-

 

 

 

TAG 1:

 

Mit:
Harri Stojka Express

Harri Stojkas HOMEBASE war Ende der 70er, Anfang 80er der Club CAMERA Obscura in Wien. Dieser Club war ein Szene Treff, wo die besten Musiker anzutreffen waren. Dort holte er sich die Inspiration für seine Kompositionen. Die HIPSTE Musik zu dieser Zeit wurde in der Camera gespielt.
Harri formierte seinen EXPRESS eben dort in diesem Musik Club. Im Oktober 2017 spielte Harri Stojka im ausverkauften Großen Saal des Wiener Konzerthauses, wo er zum Anlass seines 60. Geburtstages, den musikalischen Rückblick mit einem Block "Express Titel" spielte. Es machte ihm, der Band und dem Publikum so viel Spaß, dass er beschloss eine EXRESS Reunion Band zu formieren.

Line Up:
Harri Stojka - Guitar
Wolfo Schmidt - Keyboard
Sigi Meier - Drums
Peter Strutzenberger - Bass
Andi Steirer – Percussion

 

 

 

TAG 2:

 

Mit:
Voodoo Jürgens & Die Ansa Panier

Schmäh ohne: als Ende 2016 „Ansa Woar“ das Debütalbum von Voodoo Jürgens erschien bekam es durch die Bank Lobeshymnen und Top-Bewertungen; gleichzeitig schrieben wohlwollende Medien wie der Musikexpress im aufmunternden Ton, dass diese Musik nun aber wirklich zu österreichisch, zu raunzend, zu fordernd, letztlich auch zu „leiwand“ sei um von den goldenen Schallplatten der rund um diese Zeit durchstartenden und sehr breitenwirksamen österreichischen Erfolgs-Acts zu träumen. Es kam anders; „Ansa Woar“ stieg – als wohl erstes österreichisches Indie-Album überhaupt – von null auf eins in die Verkaufscharts ein, holte im Rekordtempo Gold-Status und sorgte selbst beim deutschen Nachbarn für volle Hallen und klingelnde Kassen; und das eben ohne Anbiederung an Erfolgsformeln, ohne das Schielen auf Verkaufszahlen und Hörgewohnheiten, sondern durch klassische Mundpropaganda basierend auf dem Charisma eines beinahe gescheiterten und fünf vor zwölf aus dem Underground nach oben gespülten Hallodris.
Der Hype war berechtigt. „Ansa Woar“ entpuppte sich als einer der ganz großen Würfe der österreichischen Pop-Geschichte.

Nach drei Jahren Funkstille ist somit der Hunger nach neuem Voodoo-Material gigantisch; aber auch hinter der langen Wartezeit verbirgt sich keine Berechnung. Voodoo nahm sich die Zeit die es braucht, weil „auf muaß geht gar nix – es muaß sich ergeben“ wie er schlau im gespenstischen „Ohrwaschlkräuler“ postuliert.

Inzwischen steht ihm eine fantastisch eingespielte Band zur Seite, eine der besten des Landes, die Ansa Panier. Inzwischen ist er als Songwriter gereift und in die Liga eines Nino Mandl, also in den obersten Olymp kontemporären deutschsprachigen Liedermachertums aufgestiegen. Er ist nun selbstbewusster, klarer und artikulierter; weiß was er kann; das hört man der neuen Platte an.

Lässig serviert er Knaller wie den Titelsong (featuring Jazz Gitti) und „Kumma ned“ (featuring Louie Austen), die dem Album zu Beginn auch gleich einen thematischen roten Faden verleihen, der immer wieder locker aufgegriffen wird, sich aber auch gern mal verläuft um ungeschliffenen Juwelen wie „2l Eistee“ ihren Platz zum Strahlen zu geben.

„`S Klane Glückspiel“ gelingt das Kunststück „Ansa Woar“ nochmal zu toppen. Die Deep Cuts sind schöner, die Hymnen auf Underdogs und Scheitern ergreifender, die Hits geiler, der Schmäh schwärzer und das Gesamtwerk homogener, ausgereifter aber auch farbenfroher und dabei zwingender...

Bua, wie soll des weitergehen?

 

Tickets auch buchbar unter:

 

https://ntry.at/croatisadatest/performances/11266?l=de